6:00, der Wecker beendet sanft meine Träume mit einer ruhigen Melodie: Highway to Hell. Mein Tag scheint sich diesem Motto anschließen zu wollen.
Nach einer frühmorgendlichen Lernsession, die meine Stimmung nicht gerade hebt, begebe ich mich auf die Uni. Nur um dort herauszufinden, dass sich meine benötigten Unterlagen noch im Auto vor meiner WG befinden. Was soll's, rauf auf den Drahtesel, mit dem Rad schafft man es innerhalb Leobens überallhin in weniger als 10 Minuten.
Es sei denn, die Fahrradkette hat etwas dagegen und springt aus der Fassung. Unter den interessierten Blicken einiger Pensionisten auf einer Parkbank bringe ich das Ganze wieder in Ordnung, mein Gemütszustand zeigt steil in Richtung Wutausbruch. Dann, zum zweiten Mal auf dem Weg zur Uni, gehe ich den Stoff für die zwei heutigen Tests noch einmal im Kopf durch. Wie war das jetzt - wirkt sich die konstitionelle Unterkühlung positiv oder negativ auf die exotherme Erstarrung einer Aluminium-Legierung aus? Kein Plan, Eutektische Gusslegierungen war noch nie mein Lieblingsfach. Wer kommt denn bitte auf die Idee, 2 Tests unmittelbar nacheinander abzuhalten...
Wenigstens weiß ich noch für den zweiten Test in Elektrotechnik ein bisschen mehr. Nachdem ich mir diese vermeintlich bekannten Formeln kurz in Erinnerung rufen will, sind meine Nerven endgültig beim Teufel.
Ich pfeife drauf, treffe noch ein paar Rugby-Kollegen vor dem Uniportal, und gehe mit einem mulmigen Gefühl in die beiden Lehrveranstaltungen.
Wundersamerweise bleibe ich von allzu großem Übel verschont, der Professor ist von der bunten Schaltung sogar begeistert:
Am Heimweg kann nicht einmal eine nicht funktionierende Bankomatkarte meiner schlagartig guten Stimmung etwas anhaben. Daheim angekommen, haben meine WG-Kollegen bereits zu grillen begonnen. Ein letztes Mal stehe ich für heute auf, irgendjemand muss sich ja um das Grillgut kümmern.
Nachdem mir A1 ein tolles Diensthandy geschickt hat, mit dem ich von überall aus bloggen kann, wird mich heute nichts und niemand mehr von meinem Platz am Balkon wegbringen. Komme was wolle.
Bis morgen,
Paul
Nach einer frühmorgendlichen Lernsession, die meine Stimmung nicht gerade hebt, begebe ich mich auf die Uni. Nur um dort herauszufinden, dass sich meine benötigten Unterlagen noch im Auto vor meiner WG befinden. Was soll's, rauf auf den Drahtesel, mit dem Rad schafft man es innerhalb Leobens überallhin in weniger als 10 Minuten.
Es sei denn, die Fahrradkette hat etwas dagegen und springt aus der Fassung. Unter den interessierten Blicken einiger Pensionisten auf einer Parkbank bringe ich das Ganze wieder in Ordnung, mein Gemütszustand zeigt steil in Richtung Wutausbruch. Dann, zum zweiten Mal auf dem Weg zur Uni, gehe ich den Stoff für die zwei heutigen Tests noch einmal im Kopf durch. Wie war das jetzt - wirkt sich die konstitionelle Unterkühlung positiv oder negativ auf die exotherme Erstarrung einer Aluminium-Legierung aus? Kein Plan, Eutektische Gusslegierungen war noch nie mein Lieblingsfach. Wer kommt denn bitte auf die Idee, 2 Tests unmittelbar nacheinander abzuhalten...
Wenigstens weiß ich noch für den zweiten Test in Elektrotechnik ein bisschen mehr. Nachdem ich mir diese vermeintlich bekannten Formeln kurz in Erinnerung rufen will, sind meine Nerven endgültig beim Teufel.
Ich pfeife drauf, treffe noch ein paar Rugby-Kollegen vor dem Uniportal, und gehe mit einem mulmigen Gefühl in die beiden Lehrveranstaltungen.
Wundersamerweise bleibe ich von allzu großem Übel verschont, der Professor ist von der bunten Schaltung sogar begeistert:
Am Heimweg kann nicht einmal eine nicht funktionierende Bankomatkarte meiner schlagartig guten Stimmung etwas anhaben. Daheim angekommen, haben meine WG-Kollegen bereits zu grillen begonnen. Ein letztes Mal stehe ich für heute auf, irgendjemand muss sich ja um das Grillgut kümmern.
Nachdem mir A1 ein tolles Diensthandy geschickt hat, mit dem ich von überall aus bloggen kann, wird mich heute nichts und niemand mehr von meinem Platz am Balkon wegbringen. Komme was wolle.
Bis morgen,
Paul
Du erwähnst Rugby-"Treffen" und Grillerei ohne dabei das Wort "Bier" zu verwenden? Da enttäuschst du mich aber als Leobner-Student :D
AntwortenLöschenIch hab dir ja gsagt, dass es deine, schon mehr braun als schwarze, Kette nimma lang machen wird. ;)
AntwortenLöschenGrillerei macht Gusto auf mehr, dein Blog ebenso ;)
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